In unserer News vom 06.10.2005 veröffentlichten wir den Offenen Brief der ffo-agentur, geschrieben von den beiden Geschäftsführern Martin Schuhmacher und Jens Taschenberger.
Nunmehr machen sie ernst, mit der Ankündigung, Daten und Fakten offen zu legen und, wie es der Oderland-Spiegel in seiner aktuellsten Ausgabe beschreibt, sind sie
"mit ihrer neuen Internetseite online und wollen abrechnen".
Auf der Internetseite
Kleiststadt.de veröffentlichen die sich geprellt und gezielt gemobbt gefühlten Geschäftsführer damit in Bezug stehenden Schriftverkehr zwischen der ffo-agentur, der EUV (Europa Universität Viadrina) und der MUV (Messe - und Veranstaltungs GmbH).
So zeigen u.A. die veröffentlichten Dokumente die für sie offensichtlichen Missstände bei der Auftragsvergabepraxis der MUV und der EUV auf und schildern in ausführlicher Form ihre Eindrücke von den jeweils offiziell erteilten Antworten der beteiligten "Streitpartner".
Dem Oderland-Spiegel zu entnehmen, gab Hr. Taschenberger schlussendlich zu verstehen:
"Es ist auch ein Forum für Kommentare geplant, das in Kürze startet. Wir hoffen auf eine große Resonanz. Denn auch wenn wir nicht mehr hier vor Ort sind, werden wir Frankfurt nicht aus den Augen verlieren. Seit über zehn Jahren bin ich hier in Frankfurt (Oder) und mein Partner Martin Schuhmacher ebenfalls. Nun ist es an der Zeit, sich mit der Stadt auseinander zu setzen."
Als Verein vor Ort, der mehrere Male unkommerzielle Hilfe seitens der ffo-agentur bekam, bedauern wir nochmals ausdrücklich den Weggang dieses Unternehmens und hoffen ebenso auf eine Reaktion der Bürger in Frankfurt, wie auch auf eine offizielle Reaktion der Verantwortlichen in unserer Stadt.
Als Verein und als Bürger dieser Stadt erwarten auch wir, das sich die Stadt mit den hervorgebrachten Vorwürfen entsprechend, ihrer Veranwtortung dem Bürger und den Unternehmen dieser Region gegenüber, auseinandersetzt und diese sorgfältig überprüft.
Die Aussagekraft der veröffentlichten Beiträge und Dokumente zu beurteilen, obliegt nicht uns. Schon aus diesem Grunde sollte man sich etwas Zeit nehmen, und die ausführlichen Dokumentationen selbst lesen und interpretieren. Kommentare zu den jeweiligen Veröffentlichungen können unseren Recherchen nach schon verfasst werden.
<<< Freie Meinungsäusserung ist die fundamentale Voraussetzung für die Ausübung jeder anderen Form von Freiheit. Freie Meinungsäusserung gewährleistet, dass das Gewicht der Mehrheit nicht zur Unterdrückung von Minderheiten führt. >>>(Teilzitat von Fernando Henrique Cardoso - Präsident von Brasilien)
... in diesem Sinne, sollte man eine Meinung dazu haben, sollte man sich nicht scheuen, sie auch zum Ausdruck zu bringen.
MfG, der Vorstand